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Neue Software Dialog 21/BAföG 21

Neue Software Dialog 21/BAföG 21

Verzögerungen bei der Antragsbearbeitung

Studierende müssen damit rechnen, dass sie die beantragte Leistung erst mit einer Verzögerung von mehreren Monaten erhalten.

„Das ist eine unmögliche Situation für alle Beteiligten. Die Studierenden wissen nicht, wovon sie leben sollen und die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter fühlen sich schuldig, obwohl sie überhaupt keine Verantwortung tragen“, so Hanna Binder, Landesfachbereichsleiterin von ver.di: „Außerdem wissen die Mitarbeitenden in den BAföG-Ämtern nicht, was sie den betroffenen Studierenden auf deren Nachfragen zu den Verzögerungen sagen sollen.“

ver.di hatte daher das Ministerium darum gebeten, den Beschäftigten Hinweise zum Umgang mit den Verfahrensverzögerungen zu geben. Leider erfolgte hierauf bislang keine Reaktion. Zum Schutz der Beschäftigten hat sich ver.di daher entschlossen, die Betroffenen selbst zu informieren. Heute werden den BAföG-Ämtern und den Studierenden-Vertretungen Postkarten zum Verteilen zugesandt. Die Postkarten geben den Studierenden neben Informationen zu den Gründen für die Verzögerungen gleichzeitig die Gelegenheit, sich selbst an der verantwortlichen Stelle danach zu erkundigen, welche Ideen die Landesregierung zur Überbrückung der Zeit von der Antragstellung bis zur Auszahlung des BAföG hat.

Unter dem Titel „BAföG-Antragsstress nicht nur in BaWü“ kann über dem Link  http://www.bafoeg-rechner.de/Hintergrund/art-1581-bafoeg-antragsstress.php aktuelles zur eingesetzten Software zur Bearbeitung von BAföG-Anträgen in Erfahrung gebracht werden.


Die verdi Pressemitteilung des Fachbereiches Bildung, Wissenschaft und Forschung, das Anschreiben für die Mitarbeiter_innen der Studentenwerke, die Anschreiben für die Studierenden und die Postkarte stehen zum Download bereit.