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Bessere Grundfinanzierung - bessere Arbeitsbedingungen?

Aus Solidarpakt III wird Perspektive 2020

"Unis in Not" Proteste der Studierenden in Stuttgart Hanna Binder Studierenproteste in Stuttgart

ver.di begrüßt die Bereitschaft der Landesregierung, die Grundfinanzierung der Universitäten und Hochschulen dauerhaft zu erhöhen. Die Lasten durch steigende Studierendenzahlen und neue Aufgaben in den letzten Jahren haben die Beschäftigten getragen. Sie müssen nun durch die Verlässlichkeit der Mittel entlastet werden. Jetzt gilt es, das Augenmerk auf die Verteilung der Mittel zu richten.

Hanna Binder, Landesfachbereichsleiterin von ver.di Baden-Württemberg: „Die Erhöhung der Grundfinanzierung muss sich in den Stellenplänen in Form von unbefristeten Stellen widerspiegeln. Wir brauchen Mindeststandards bei Befristungen und Dauerstellen für Daueraufgaben.“

Diese Forderung der Gewerkschaft ver.di findet nicht nur eine breite Unterstützung in der Gesellschaft, sondern wurde auch von der vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst selbst eingesetzten „Arbeitsgruppe Mittelbau“  so erhoben. Konkrete Umsetzungsvorschläge seitens des Ministeriums oder der Hochschulen liegen allerdings leider noch nicht vor. Die Gewerkschaft ver.di erwartet, dass bei der Verteilung der Mittel diesbezüglich konkrete Verabredungen getroffen werden, um die dramatisch gestiegene Zahl an prekären Arbeitsverhältnissen an den Universitäten und Hochschulen wieder zu senken.

Kontakt: Hanna Binder 0151 1207 1303