ver.di drängt auf rasche Verbesserungen beim BAföG – Karliczek dürfe nicht auf Verfassungsgerichtsurteil warten

Rasche Verbesserungen beim BAföG

Die Ver­ein­te Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft (ver­.­di) be­grüßt die Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts, die Be­rech­nungs­grund­la­ge des BAföG dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt vor­zu­le­gen. Nach Auf­fas­sung des Ge­rich­tes liegt der Bafög-Be­darfs­satz un­ter dem not­wen­di­gen Exis­tenz­mi­ni­mum. Er könn­te da­her ver­fas­sungs­wid­rig sein, so die Rich­ter*in­nen. „Dass erst ein Ge­richt auf solch ei­ne Un­ge­rech­tig­keit hin­wei­sen muss, ist ei­ne Bla­ma­ge für die Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­rin. Ei­ne um­fas­sen­de Re­form des BAföG ist längst über­fäl­lig“, sag­te Syl­via Büh­ler, im ver­.­di-Bun­des­vor­stand zu­stän­dig für Bil­dung und Wis­sen­schaft.

Keine Ausnahme

Gewerkschaften ver.di und GEW unterstützen Kampagne „Keine Ausnahme!“ von studentischen Beschäftigten für Tarifverträge und Mitbestimmung

Die Gewerkschaften ver.di und GEW rufen zur Unterstützung der Kampagne „Keine Ausnahme!“ auf, zu der sich bundesweit zahlreiche lokale Aktivengruppen studentischer Beschäftigter an Hochschulen zusammengeschlossen haben.


Pünktlich zum Start des Sommersemesters machen studentische Beschäftigte aus Bremen, Hamburg, Göttingen, Hannover, Münster, Leipzig und zahlreichen weiteren Städten mit ihrer Initiative deutlich, dass sie sich gegen ihre prekären Arbeitsbedingungen zur Wehr setzen. Gegenwärtig sind sie sowohl von den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes als auch in den meisten Bundesländern von der betrieblichen Mitbestimmung ausgeschlossen. Entgelte auf Mindestlohnniveau, Kettenverträge mit jeweils drei bis sechs Monaten Laufzeit und der Verstoß gegen gesetzliche Mindeststandards bei Urlaub und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall sind für viele Studierende der Regelfall.
Ein wichtiges Instrument der Kampagne ist eine Petition, die sich an die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und die zuständigen Landesminister*innen richtet. Sie fordert dazu auf, endlich den Weg für Tarifverträge, existenzsichernde Löhne, regelmäßige Lohnerhöhungen, Mindestvertragslaufzeiten und die Einhaltung von Mindeststandards und Mitbestimmung frei zu machen. ver.di und GEW rufen ihre Mitglieder auf, die Forderungen zu unterstützen und die Petition zu unterschreiben.

Ein wichtiges Instrument der Kampagne ist eine Petition, die sich an die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und die zuständigen Landesminister*innen richtet. Sie fordert dazu auf, endlich den Weg für Tarifverträge, existenzsichernde Löhne, regelmäßige Lohnerhöhungen, Mindestvertragslaufzeiten und die Einhaltung von Mindeststandards und Mitbestimmung frei zu machen. ver.di und GEW rufen ihre Mitglieder auf, die Forderungen zu unterstützen und die Petition zu unterschreiben.

Petition unterschreiben

Gewerkschaften ver.di und GEW unterstützen Kampagne „Keine Ausnahme!“ von studentischen Beschäftigten für Tarifverträge und Mitbestimmung
© ver.di

Tarifvertrag Entgeltumwandlung Leasing Fahrräder

TV Fahr­r­ad­lea­sing

Am 25. Ok­to­ber 2020 ha­ben sich ver­.­di und die Ver­ei­ni­gung der kom­mu­na­len Ar­beit­ge­ber­ver­bän­de (V­KA) nach ins­ge­samt drei Ver- hand­lungs­run­den un­ter an­de­rem auf einen Ta­rif­ver­trag zur Ent­gel­tum­wand­lung zum Zwe­cke des Lea­sings von Fahr­rä­dern im kom­mu­na­len öf­fent­li­chen Dienst (T­V-Fahr­r­ad­lea­sing) ge­ei­nig­t.. Rechts ist der Dow­n­load mit den Er­läu­te­run­gen zum Ta­rif­ver­trag Ta­rif­ver­trag zur Ent­gel­tum- wand­lung zum Zwe­cke des Lea­sings von Fahr­rä­dern im kom­mu­na­len öf­fent­li­chen Dienst (T­V-Fahr­r­ad­lea­sing)

Icon Fahrrad
© frei

Erläuterungen zur Eingruppierung im Bereich der IKT (TV-L)

Ein­grup­pie­rung im Be­reich der IKT (T­V-L)

Im ne­ben­ste­hen­den Dow­n­load wer­den Er­läu­te­run­gen zu der am 1. Ja­nu­ar 2021 in Kraft ge­tre­te­nen Neu­fas­sung des Teils II Ab­schnitt 11 der Ent­gel­t­ord­nung der Län­der für Be­schäf­tig­te in der In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik ge­ge­ben.

Digitalisierungstarifvertrag Bund

Di­gi­ta­li­sie­rungs­ta­rif­ver­trag Bund
Ers­te Er­geb­nis­se zum The­ma Qua­li­fi­zie­rung

Am 18. Au­gust 2020 wur­den die Ver­hand­lun­gen zum Di­gi­ta­li­sie­rungs­ta­rif­ver­trag mit dem Bund fort­ge­setz­t. Be-­stim­men­des The­ma der zwei­ten Ver­hand­lungs­run­de war das The­ma Qua­li­fi­zie­rung. ver­.­di setz­te den Schwer­punkt da­bei auf das The­ma Rechts­an­spruch auf Qua­li­fi­zie­rung. Au­ßer­dem wur­de der wei­te­re Fahr­plan be­spro­chen, da die Ein­kom­mens­run­de zum TVöD un­mit­tel­bar be­vor­steht.

Studienfinanzierung schuldenfrei!

Kampagne Studienfinanzierung
© dgb

Studienfinanzierung schuldenfrei!

Stu­di­en­fi­nan­zie­rung schul­den­frei
Lie­be Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen,

Im Bil­dungs­be­reich ver­schärft die Co­ro­na-Kri­se das, was an Pro­ble­men be­reits vor­han­den war: un­glei­che Teil­ha­be an und un­glei­che Zu­gän­ge zu Bil­dung. Wir brau­chen des­halb drin­gend einen wirk­sa­men Schutz­schirm für die Bil­dung, denn un­se­re Ge­sell­schaft be­nö­tigt so­wohl wäh­rend als auch nach der Kri­se gut aus­ge­bil­de­te Men­schen! Un­se­re DGB-Pe­ti­ti­on ist jetzt on­li­ne! Sie kann auf Change.org un­ter­schrie­ben und ab so­fort in den so­zia­len Me­di­en ver­brei­tet wer­den: htt­p://chng.it/s­H­fQPG­vY­DX ­Der Zu­gang zur Bil­dung darf nicht in die Ver­schul­dung füh­ren!

Tarifeinigung bringt deutliche Vorteile für Bibliotheken

Auf­wer­tung für Bi­blio­the­ken
Ta­ri­fei­ni­gung bring deut­li­che Auf­wer­tung für Bi­blio­the­ken

Mit der Ta­ri­fei­ni­gung in der Län­der­run­de vom 2.3.2019 konn­te ver­.­di nicht nur 8 % mehr Ge­halt über die nächs­ten 33 Mo­na­te, son­dern auch ei­ne deut­lich ver­bes­ser­te Ein­grup­pie­rung für wis­sen­schaft­li­che Bi­blio­the­ken, Ar­chi­ve und Mu­se­en durch­set­zen.

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