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Umwandlung befristeter Beschäftigung nicht an DHBW Finanzsituation …

Umwandlung befristeter Beschäftigung nicht an DHBW Finanzsituation schuld

ver.di kritisiert die Äußerung von DHBW Chef Reinhold Geilsdörfer, die Finanzlücke der Dualen Hochschule Baden-Württemberg resultiere vor allem aus der Umwandlung von Zeitverträgen in teurere Dauerstellen, scharf.

Hanna Binder, zuständige Fachbereichsleiterin bei ver.di Baden-Württemberg: „Befristet Beschäftigten, die endlich die verdienten Dauerstellen erhalten sollen, für die Finanzmisere bei der DHBW die Schuld zu geben, geht gar nicht und entlarvt den bisherigen Umgang mit dem eigenen Personal. Offenkundig wurde und soll weiter auf dem Rücken der Beschäftigten auch noch der letzte Cent eingespart werden.“

Die Umwandlung in Dauerstellen würde nur dann mehr Geld kosten, so ver.di, wenn Beschäftigte nach Ablauf ihrer Befristung durch neue, abermals Befristete ersetzt werden. So könne dauerhaft niedrig oder gar zu niedrig eingruppiert werden.

Binder: „Das ist erstens eine Milchmädchenrechnung: Einstellungen und ständig neue Einarbeitung sind in Wahrheit teurer. Diese Haltung ist aber auch ein Affront gegenüber dem eigenen Personal. Prekäre Beschäftigung zum Bereinigen der selbst verursachten schlechten Zahlen darf nicht das Prinzip einer Hochschule sein.“