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Landesregierung überlegt Einführung eines landesweiten Jobtickets

Landesregierung überlegt Einführung eines landesweiten Jobtickets

Die Landesregierung hat angekündigt, ein landesweites Job-Ticket einzuführen. Das ist insbesondere für all diejenigen eine sehr gute Nachricht, die mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren und bislang noch keine Möglichkeit haben, ein vergünstigtes Ticket zu erwerben.

Daher  begrüßt ver.di  die Einführung eines landesweiten Job-Tickets, vor allem dann, wenn es sich tatsächlich um ein bezuschusstes Job-Ticket handelt. Hierzu war in den Meldungen bisher nichts Genaueres zu lesen.

 

Eine landesweite Regelung darf nicht dazu führen, dass bestehende Job-Tickets verteuert werden, indem derzeit gültige Dienstvereinbarungen u. ä. angerechnet oder außer Kraft gesetzt werden. Eine reine Weitergabe bestehender Rabatt-Angebote der Verkehrsverbünde wäre kein Zugewinn, sondern nur zusätzlicher Verwaltungsaufwand.

 

Das Job-Ticket darf nicht allein dem Umweltgedanken dienen, sondern muss auch soziale Belange der Beschäftigten berücksichtigen. Um eine möglichst breite Akzeptanz zu erreichen, müssen die Personalvertretungen des Landes in die Diskussion eingebunden werden. Außerdem legen wir Wert darauf, dass die Einsparungen der Landesregierung bei der Übertragung des Tarifergebnisses der Länder auf die Beamtinnen und Beamten, die für das Job-Ticket verwendet werden sollen, auch wirklich allen betroffenen Beamtinnen und Beamten (inklusive den Kommunalen), zugutekommen.

 

Der DGB wird unsere Anliegen in Gesprächen mit der Landesregierung einbringen. Wir gehen davon aus, dass ihr auch in den Dienststellen darüber sprecht, was da kommt und haben euch vorab, bis wir Näheres zu den Plänen wissen, in der Anlage ein paar Informationen und Beispiele zur aktuellen Situation zusammengestellt. Natürlich nehmen wir gerne auch weitere Informationen und Anregungen von euch entgegen.